Veranstaltungen im letzten Jahr57. Jour fixeam 1. Februar 2012, um 19:30 Uhrim Erika-Heß-Saal, Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding. Diskussion: Kultur als Überlebenswissen Unter dem Thema haben wir mit der Kulturbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Petra Bahr, ein Gespräch geführt über den kulturellen Beitrag, den die EKD leistet. In ihrer Selbstdarstellung fördert die Evangelische Kirche "das kulturelle Leben diesseits und jenseits der Kirchenmauern in Deutschland und darüber hinaus. Als eine der größten Kulturträgerinnen prägt sie nicht nur das kulturelle Gedächtnis des Landes sondern auch seine kulturelle Gegenwart". Ein Ansatz, der zu diskutieren lohnte. Wie wird der Anspruch, den die EKD hier formuliert, umgesetzt? Von welchem Kulturbegriff lässt sich dieser Anspruch leiten und wie passt er in eine säkulare Welt? Ist es ein Beitrag einer großen Organisation zur Zivilisationsgesellschaft oder ist er lediglich Mission, Seelsorge oder Verkündigung? Der Vorsitzende des Kulturforums der SPD aus Bundesebene, Dr. Wolfgang Thierse, war bei dem Gespräch dabei, die Moderation hatte Nikolaus Sander als Vorsitzender unseres Berliner Kulturforums übernommen. Kulturpolitische Finissage der Ausstellung "Arbeiten auf Papier"am Mittwoch, 11. Januar 2012, 18:30 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Diese Ausstellung, auf der acht Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten zeigten, endete am 11. Januar. Wir wollten sie diesmal nicht nur mit einem Glas Wein oder Wasser beschließen, sondern mit einer Diskussion über ein für die bildende Kunst wichtigen Thema: Die Ausstellungsvergütung Künstlerinnen und Künstler, solange sie nicht in der Liga von Richter, Rauch und Co. spielen, haben nicht nur das Problem, Ausstellungsmöglichkeiten zu finden. Wenn das gelingt, erhalten sie i.d.R. keinen Cent für ihre erbrachten Leistungen, wozu auch Transport, Hängung, Rahmen etc. gehören. Kneipiers bieten Künstlern an, ihre Bilder in ihrer Kneipe zu hängen, um diese dann als Künstlerkneipe zu vermarkten; Ärzte und Anwälte schmücken imagebeflissen ihre Praxen mit Kunst; in kommunalen Galerien erfüllen Künstler den kulturellen Bildungsauftrag der Kommunen etc. Geld gibt es keins, nur den vagen Hinweis auf die Chance, ein Bild zu verkaufen - was leider zu selten gelingt. Dies alles gilt bedauerlicherweise auch für unsere kleine Galerie. Ein gewichtiges Argument gegen eine Ausstellungsvergütung ist allerdings, dass vielleicht viele Ausstellungen nicht stattfänden, wenn eine Vergütung gezahlt werden müsste, sei es, weil die Veranstalter nicht zahlen können oder nicht zahlen wollen. Es gibt inzwischen aber Konzepte und Überlegungen, die beider Interessen gerecht werden könnten. Eingeladen zu dieser Diskussion waren auch der Vorsitzende und der Geschäftsführer des BBK, Herbert Mondry und Bernhard Kotowski sowie die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler. Mehr Informationen über die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler und über ihre Kunstwerke. Besuch der Neuköllner Operam Freitag, 09. Dezember 2011, 19:00 UhrNeuköllner Oper, Berlin-Neukölln Veranstalter: Berliner Stimme, Kulturforum Stadt Berlin Frau Zucker will die Weltherrschaft Die Berliner Stimme, der vorwärtsBerlin und das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie luden im Rahmen ihrer Theater- und Opernbesuche am 9. Dezember in die Neuköllner Oper zu einer Aufführung von "Frau Zucker will die Weltherrschaft" - ein Familiengrusical sehr frei nach den Gebrüdern Grimm von Wolfgang Böhmer (Musik) und Peter Lund (Text). Wir hatten 32 Karten reserviert. Um 19 Uhr wurde uns eine Einführung in das Stück und die Arbeit der Neuköllner Oper angeboten. Das StückWas nur wenige Menschen wissen: In jedem Kind steckt soviel Energie wie in vierhundert Millionen Tonnen Rohöl. Wenn man diese Energie absaugt, ist das Kind zwar erwachsen, aber eine Großstadt wie Berlin ist drei Jahre mit Strom versorgt.Kein Wunder, dass Frau Zucker so nett zu allen Kindern im Haus ist. Und nur Meg weiß von den finsteren Plänen der scheinbar so freundlichen Nachbarin, die so toll kochen kann; Frau Zucker will alle Kinder entführen. Und ihre Vanillesoße ist vergiftet. Mama glaubt Meg natürlich mal wieder kein Wort. Erstens schwindelt Meg sowieso ziemlich viel, und zweitens ist Frau Zucker ein unschlagbar günstiger Babysitter. Aber dann ist plötzlich Tinchen verschwunden und nur Meg weiß, was wirklich passiert ist... Die Brüder Grimm wussten es immer schon am Besten: Erwachsene haben einfach keinen Durchblick. Nach dieser Grundregel jeder guten Kinderliteratur haben Wolfgang Böhmer und Peter Lund ein Musical für die ganze Familie geschrieben, das wieder einmal beweist, dass ein kluges Kind sich nur auf Eines wirklich verlassen kann: auf sich selber. Mit: Nadine Aßmann, Maria-Danaé Bansen, Angela Bittel, Walesca Frank, André Haedicke, Nikolas Heiber, Rupert Markthaler, Valerija Laubach, Christina Patten, Andrea Sanchez del Solar, Nicky Wuchinger 56. Jour fixeam Mittwoch, 07. Dezember 2011, 19:00 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Veranstalter: Kulturforum Stadt Berlin, Berliner Stimme Weihnachtslesung: Es blüht der Winter im Geäst Das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie und die Berliner Stimme luden zur weihnachtlichen Lesung am 7. Dezember unter dem Motto "Es blüht der Winter im Geäst" in die Galerie im Kurt-Schumacher-Haus ein. Auf dem Programm standen besinnliche, heitere und satirische Texte u.a. von Joachim Ringelnatz und Bertolt Brecht, Rainer Maria Rilke und Kurt Tucholsky, Heinz Erhardt oder Gotthold E.Lessing, ausgewählt und vorgetragen von den beiden Berliner Schauspielern Heide Simon und Hermann Treusch. Heide Simon hatte nach ihrer Schauspielausbildung in München Engagements u.a. am Theater am Turm (Frankfurt), am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Frankfurt, Theater der Freien Volksbühne Berlin, am Maxim Gorki Theater Berlin, zuletzt am Theater Bonn und den Schwetzinger Festspielen. Sie wirkte in vielen Film- und Fernsehspielen, und ist am 18. Januar 2012 in dem TV-Film "Der letzte schöne Tag" zu sehen. Hermann Treusch, Regisseur, Schauspieler und Intendant, hat seine Ausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin absolviert. Theaterengagements hatte er u.a. in Oberhausen, Stuttgart, Hannover, Frankfurt am Main, Berlin (Staatliche Schauspielbühnen) und Köln. Seit 1964 arbeitete er als Regisseur u.a. in Frankfurt, Tübingen, Dortmund, Braunschweig, Berlin. Er war Intendant des Theater am Turm in Frankfurt am Main von 1975 bis 1980 und des Theater der Freien Volksbühne in Berlin von 1990 bis 1993. Hermann Treusch blickt auf eine lange und erfolgreiche Arbeit als Film - und Fernsehschauspieler und auf umfangreiche Sprechertätigkeiten für diverse deutsche Rundfunkanstalten zurück. Das Programm
PAUSE Ausstellungseröffnungam Freitag, 25. November 2011, 19 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Arbeiten auf Papier Den Arbeiten, die wir in dieser Ausstellung zeigen, ist eines gemeinsam: sie sind alle auf Papier entstanden. Papier bietet in seiner künstlerischen Verwendung eine einzigartige Vielfalt und fordert die Künstler zu immer neuen Bearbeitungstechniken heraus. Papier ist praktisch, preiswert, leicht, fügsam, es ist fast immer und überall zur Hand. Papier erfordert kein aufwendiges Arbeitsmaterial, es reichen Stifte, Federn, Pinsel oder auch Scheren. Auf Papier entstehen Zeichnungen, Aquarelle, Collagen, Gouachen sowie andere Techniken, sie sind leicht hingehaucht, skizzenhaft notiert, detailliert bearbeitet, oder auch dick mit Farbe wie auf Leinwand beschichtet. Acht in Berlin arbeitende Künstler zeigen in unserer Galerie, wie sie auf Papier ihre künstlerische Botschaft verwirklicht haben:
Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler waren anwesend.
Dauer der Ausstellung: 25.11. 2011 bis 6.1. 2012 Öffnungszeiten der Galerie: Mi, Do und Fr, 16 bis 18 Uhr Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Galerie geschlossen! Mehr Informationen über die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler und über ihre Kunstwerke. 55. Jour fixeam Mittwoch, 2. November 2011, 19:00 Uhrufa-Fabrik, Berlin-Tempelhof Den Abend hatte unser Mitglied Hans-Henner Becker vorbereitet. Er war lange in ehrenamtlichen Funktionen in NRW tätig und hat u.a. auch, nachdem er 1994 nach Berlin gekommen ist, für Wolfgang Thierse gearbeitet. Zur Zeit ist er im Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages tätig. Aber - und das macht den Abend spannend - er schreibt auch Gedichte und Theaterstücke. 2009 fand die Uraufführung des Theaterstücks "Cafetin del Sur" - eine Tango-Collage in Berlin statt, und 2011 wurde im Rahmen des Festivals TANGONALE die "Hommage an Carlos Gardel" aufgeführt. Auf dem Jour fixe hat Hans-Henner Becker über seine Zusammenarbeit mit der ufa-Fabrik und über seine Arbeit als Schriftsteller und Theaterautor berichtet. Die ufa-Fabrik bot für die Veranstaltung einen spannenden Rahmen. Führungam Samstag, 15. Oktober 2011, 10:30 UhrHumboldt-Box am Schlossplatz, Berlin-Mitte Wie Sie wissen, befindet sich die Kulturpolitik in der Stadt in einer langen und manchmal auch langwierigen Diskussion um das Humboldt-Forum und um seine Behausung. Die Info-Box ist dafür ein unübersehbares Zeichen. Glücklicherweise hatten wir die Möglichkeit, ein interessante Führung durch die Humboldt-Box am Schlossplatz in Mitte anzubieten. Diavortrag "Wilde Zeiten"am Donnerstag, 8. September 2011, 18 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Paul Glaser hat zu seiner Ausstellung Ein wachsamer Chronist unserer Stadt: Paul Glasers Blick auf Berlin mit einem Diavortrag und seinen pointierten Kommentaren Hintergründe der Fotos beleuchtet, über längst vergangene, wilde Mauerzeiten erzählt und aufgezeigt, warum sie uns heute noch angehen. Einführung Hans Nisblé, Vorsitzender des AWO Landesverbands Berlin e.V. Mehr Informationen über Paul Glaser Ausstellungseröffnung am Freitag, 26. August 2011, 18 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Ein wachsamer Chronist unserer Stadt: Paul Glasers Blick auf Berlin Paul Glaser ist eine Berliner Institution. Seit vier Jahrzehnten begleitet seine Kamera das Leben in der Stadt zwischen Weltpolitik und Kiezproblemen und schießt lokale Berliner Fotos. "Aber die Weltprobleme kamen zu mir in die Stadt. Ich brauchte sie nur zu fotografieren", sagt Glaser. Früher als Andere hat er Berlin als Einwanderungsstadt begriffen, und so dokumentieren seine Fotografien in einzigartiger Weise die Veränderungen im Berliner Straßenbild nicht nur in städtebaulicher, sondern auch in kultureller Hinsicht. Das beginnt in Schwarzweiß im eingemauerten West-Berlin und führt hin zu der offenen und bunten Metropole, die die wiedervereinigte Hauptstadt heute ist. Die Fotos werden von Texten in Glasers eigenen Worten begleitet - direkt, ehrlich und gern politisch inkorrekt. In Kooperation zwischen ABI August Bebel Institut und Kulturforum Stadt Berlin Zur Eröffnung der Ausstellung waren anwesend:
Mehr Informationen über Paul Glaser
Wie finanziere ich mein Projekt? - Teil 2: die Förderung des Bundes und des Senats für die Kultur in Berlinam Mittwoch, 22. Juni 2011, 19:30 UhrAlte Kantine in den UferHallen, Berlin-Wedding Mit dieser gemeinsamen Informationsveranstaltung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie und des AK Kultur der SPD Berlin-Mitte knüpften wir an die erfolgreiche Veranstaltung zu den Möglichkeiten der EU-Förderung im Bereich Kultur an. Dieses Mal wollten wir Ihnen einen Überblick über interessante Fördermöglichkeiten für kulturelle Projekte und Initiativen durch die Förderung des Bundes in Berlin und die Kulturförderung des Berliner Senats geben. Im Gespräch mit Expertinnen und Experten der wichtigsten Institutionen wollten wir Ihnen ganz praktische Hilfe geben, um zu wissen: Wo muss ich mich über Fördermöglichkeiten informieren, wo muss ich mich bewerben? Welche Anforderungen muss ich erfüllen? Welche Chancen auf Förderung habe ich überhaupt, lohnt sich der Aufwand für den Antrag? Begrüßung Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte Dagmar Hänisch, Bezirksstadträtin Berlin-Mitte für Personal, Finanzen, Weiterbildung und Kultur Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus Darstellung der Fördermöglichkeiten der Institutionen des Bundes und des Landes
Im Anschluss diskutierten wir Ihre Fragen. Jubiläum: unser Kulturforum feierte sein zehnjähriges Bestehenam Sonnabend, 18. Juni 2011, 17:30 UhrPalais in der Kulturbrauerei, Berlin-Prenzlauer Berg Am 18. Juni 2001 wurde im Kesselhaus der Kulturbrauerei das Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie gegründet. Auf den Tag genau 10 Jahre später haben wir dieses kleine Jubiläum gefeiert. Wir freuten uns darauf, mit Ihnen, die dem Kulturforum nah verbunden sind und die das kulturelle Leben Berlins intensiv miterleben, ins Gespräch zu kommen, wir wollten uns erinnern und in die Zukunft blicken. Wir freuten uns auf den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, der wenige Tage vor Gründung des Kulturforums in dieses Amt gewählt wurde - und der damals erste Ideen für seine Kulturpolitik vorstellte. Wir freuten uns auf die Gespräche auch mit Kulturpolitikern des Abgeordnetenhauses und der Bezirke. Es begrüßten Sie herzlich
Moderation Shelly Kupferberg Musik Folk’s Sake Ausstellungsbesichtigungam Donnerstag, 9. Juni 2011, 19 UhrPergamonmuseum, Berlin-Mitte Die geretteten Götter aus dem Palast von Tell Halaf mit Moritz Schneider, neo.studio Die Ausstellung zeigt die nach neun Jahren aufwendiger Restaurierung wiederhergestellten Steinbilder, die Max Freiherr von Oppenheim 1911-1913 am Siedlungshügel von Tell Halaf in Nordostsyrien freilegte. Oppenheims spektakulärer Fund kam 1927 nach Berlin, wurde ab 1930 in einer umgebauten Maschinenhalle ausgestellt und im zweiten Weltkrieg zerstört. Unsere Präsentation im Pergamonmuseum ließ die 3000 Jahre alten verloren geglaubten steinernen Götter, Tiere und Fabelwesen in ihrer ursprünglichen Größe entstehen und zeigte zudem die Geschichte dieses beispiellosen Restaurierungsprojektes. Die Partner Moritz Schneider und Tobias Neumann von neo.studio haben die Ausstellung im Pergamonmuseum gestaltet. Ihr Büro, das auf Ausstellungsarchitektur spezialisiert ist, hat bereits eine Reihe bedeutender Ausstellungen bearbeitet, unter anderem die Ausstellungen "Konstantin der Grosse", "Albert Einstein, Ingenieur des Universums" und "Konflikt - 2000 Jahre Varusschlacht". 54. Jour fixeam Mittwoch, 1. Juni 2011, 17 UhrPfefferberg, Berlin Mitte Besuch des Pfefferberges Vor vier Jahren hat uns Torsten Wischnewski, Vorstand der Stiftung Pfefferwerk, über die sozialen und kulturellen Aktivitäten des Pfefferwerk Verbundes berichtet. Bei unserem diesjährigen Besuch des Pfefferberges hat uns Klaus D. Krebs, Dipl. Ing. Architekt, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Krebs GmbH & Co, über den Pfefferberg geführt und uns über die Entwicklung des ehemaligen Industrieensembles informiert. Sein Büro, 1998 mit der Projektentwicklung des Pfefferbergs beauftragt, hat ein Sanierungskonzept entwickelt, bei dem in Übereinstimmung mit den Zielen der Stiftung Pfefferwerk ein soziokulturelles Zentrum errichtet wurde, das bei hoher architektonischer Qualität und unter Berücksichtigung von Denkmalpflege, Stadtplanung, Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit Nutzungen ansiedeln konnte, die dem Konzept des Verbundes Pfefferwerk entsprechen und die sich gegenseitig ergänzen und befruchten. Mit der Sanierung wurde der Pfefferberg zu einem innovativen soziokulturellen Standort mit internationaler Ausstrahlung. Wir haben bei unserem Rundgang die Akira Ikeda Gallery, das ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry, das Architekturforum Aedes, das Aedes Network Campus und das Pfefferberg Hostel besucht. Podiumsdiskussionam Dienstag, 31. Mai 2011, 17:00 UhrKonferenzsaal im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin VIVA LA MUSICA - Zur Situation des Musikunterrichts in der Schule "Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir". Mit diesem Zitat übte vor fast 2000 Jahren der römische Philosoph Seneca Kritik an der römischen Philosophenschule. Heute ist es in der modernen Form: "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir" in den allgemeinen Zitatenschatz eingegangen und wird immer dann hervorgeholt, wenn um die Bewertung und Gewichtung von Lehrplänen und Unterrichtsfächern gestritten wird. Im Fächerkanon der allgemein bildenden Schulen wird dem Musikunterricht zwar attestiert, dass er in erheblichem Maße die Lernbereitschaft, Dialogfähigkeit, Disziplin und Leistungsfähigkeit fördert, aber in der Praxis beobachtet der Landesmusikrat Berlin als Grundtendenz "dass der schulische Musikunterricht einem kontinuierlichen schleichenden Abbau unterliegt". Natürlich soll die Schule auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Aber ist der Arbeitsmarkt das Leben? Oder gibt es daneben noch etwas? So etwas wie Bildung, die mehr ist als Ausbildung? Die ausreichend Raum gibt, die eigene kulturelle Identität zu fi nden? Die dazu beiträgt, die Persönlichkeit zu entwickeln um am gesellschaftlichen Leben selbstbewusst teilzunehmen? Die mit der Wahrnehmung des Anderen das Zusammenleben in unserer Gesellschaft stärkt? Das alles vermittelt "Kulturelle Bildung". Aber wird der Wert dieser Bildung mit ihrem wichtigen Baustein Musik in der Schulpolitik ausreichend gewürdigt? Darüber wollten wir mit Fachleuten und Förderern der musikalischen Bildung an Schulen diskutieren. Friedrich-Ebert-Stiftung Forum Berlin & Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V. AblaufChor des Helmholtz-Gymnasiums PotsdamLeitung Helgert Weber
Dr. Irina Mohr Leiterin Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung Musikunterricht als integraler Bestandteil des Bildungssystems Podium 1 Elke Dragendorf Referatsleiterin Allgemeinbildende Unterrichtsfächer Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Annette Indetzki Leiterin des Amtes für Bildung beim Bezirksamt Treptow-Köpenick Stefan Klaffke Lehrer an der Johann-Strauss-Grundschule in Biesdorf Dr. Hubert Kolland Präsident des Landesmusikrats Berlin Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulmusiker (VDS), Berlin Helgert Weber Lehrer am Helmholtz-Gymnasium in Potsdam Die musikalische Bildung in der Schule braucht eine Lobby Impuls Nikolaus Sander Vorsitzender Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V. Podium 2 Hanno Müller-Brachmann Sänger an der Staatsoper Berlin Vorsitzender des Bundeswettbewerb Gesang Dr. Georg Girardet Mitglied im Vorstand der Sparkassenstiftung Ostdeutschland Hans-Hermann Rehberg Direktor des Rundfunkfunkchores Berlin Prof. Dr. Birgit Jank Universität Potsdam, Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik Moderation: Dr. Christian Detig Musikchef Kulturradio rbb Im Anschluss an die Veranstaltung luden wir ein zum Erfahrungsaustausch bei einem kleinen Imbiss. 53. Jour Fixeam Mittwoch, 25. Mai 20011, 16 UhrMagazin in Berlin Hakenfelde, Bezirk Spandau wir hatten mit unserem vom Anfang Mai nachgeholten Jour Fixe ein ganz besonders interessantes Angebot für Sie: Wir besuchten die Theatersammlung Berlin der Stiftung Stadtmuseum. Bereits Senator Roloff Momin wies darauf hin, dass Berlin nach der Zusammenlegung des Märkischen Museums mit dem Berlin Museum über die wohl größte Sammlung zum Thema Theater im deutschsprachigen Raum verfügt. Bereits in den frühen Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es große Ausstellungen über das Theater 1910 in Berlin, 1927 in Magdeburg. 1929 eröffneten die preußischen Staatstheater in einem ehemaligen Pferdestall am Oberwall 22 (später Magazin der Staatsoper) ihre Ausstellung über das Theater. 1937 bezog das Theatermuseum neue Räume im Stadtschloss. Nach der Auslagerung 1943 fanden die Ausstellungstücke nicht mehr vollständig den Weg in die Archive. Inzwischen verfügt aber die Theatersammlung wieder über einen großen Bestand, auch aus der neueren Zeit. So übereignete etwa der kürzlich verstorbene Ausstatter der Komischen Oper Berlin, Reinhart Zimmermann, zahlreiche Bühnenmodelle der Theatersammlung. Langfristiges Ziel ist die Entstehung eines neuen Theatermuseums. Finissage am Donnerstag, 19. Mai 2011, 18 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Berliner Bilder und Skizzen einer Ägyptenreise von Matthias Koeppel & SOOKI Wir haben Ende April mit Matthias Koeppel und seiner Frau SOOKI die Eröffnung ihrer wunderbaren Ausstellung in unserer Galerie begangen. Damit die beiden Künstler auch bei der Finissage wieder dabei sein konnten, haben wir sie um einen Tag vorverlegt. Matthias Koeppel und SOOKI betrachteten und erläuterten mit uns gemeinsam die ausgestellten Werke. Die Ausstellung zeigte neuere Arbeiten von beiden Künstlern, die unterschiedliche Themenbereiche und gleichzeitig verschiedene Maltechniken nebeneinander stellen. Gemeinsam haben die Berliner Bilder und die Skizzen einer Reise nach Ägypten, dass sie in ihrer Weltbetrachtung die Bedeutung historischer Situationen verfremden und mit einer den Betrachter oft überraschenden, sanften Ironie beschreiben. SOOKI und Matthias Koeppel führten uns durch ihre Ausstellung und erläuterten die einzelnen Werke. Dauer der Ausstellung: 29. April bis 20. Mai 2011 Mehr Informationen über die ausstellenden Künstler und ihre Kunstwerke. Besuchen Sie auch www.sookikoeppel.de und www.matthiaskoeppel.de.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 29. April 2011, 18 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Berliner Bilder und Skizzen einer Ägyptenreise von Matthias Koeppel & SOOKI Matthias Koeppel und seine Frau SOOKI sind in den Jahren ihrer künstlerischen Zusammenarbeit zu einer Berliner Institution geworden. In der Wittelsbacher Str. 28 in Wilmersdorf unterhalten sie die Galerie SMK, eine gemeinsame Produzentengalerie. Mit Spannung warten Freunde ihrer Kunst auf die Präsentation neuer Bilder, die dort ausgestellt werden. Wir haben das Glück, Ihnen in unserer "Galerie im Kurt-Schumacher-Haus" neuere Arbeiten von beiden zeigen zu können, die unterschiedliche Themenbereiche und gleichzeitig verschiedene Maltechniken nebeneinander stellen. Gemeinsam haben die Berliner Bilder und die Skizzen einer Reise nach Ägypten, dass sie in ihrer Weltbetrachtung die Bedeutung historischer Situationen verfremden und mit einer den Betrachter oft überraschenden Ironie beschreiben. Zur Eröffnung der Ausstellung sprach Winfried Sühlo mit SOOKI und Matthias Koeppel über ihre künstlerische Arbeit in Berlin und über die aufregende Reise in das Land der Pharaonen. Dauer der Ausstellung: 29. April bis 20. Mai 2011 ![]() Mehr Informationen über die ausstellenden Künstler und ihre Kunstwerke. Besuchen Sie auch www.sookikoeppel.de und www.matthiaskoeppel.de.
52. Jour fixeam Mittwoch, 6. April 2011, 19:30 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Der Rat für die Künste, ein Zusammenschluss, eine Interessenvertretung zahlreicher Kultureinrichtungen unserer Stadt hat zu den im September bevorstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin ein Papier erarbeitet, in dem seine Vorstellungen zur Kulturpolitik formuliert worden sind. Wir haben dazu einen Gedankenaustausch zwischen dem Rat und dem Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie angeregt, den wir an diesem Abend geführt haben. Vom Rat für die Künste hatten sich angekündigt:
Finissageam Freitag, 18. März 2011, 18 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding der Ausstellung Künstlerinnen und Künstler der "Kolonie Wedding" Zur Finissage der bemerkenswerten Ausstellung dreier Künstlerinnen und Künstler aus der "Kolonie Wedding" luden wir Sie herzlich zu einer Podiumsdiskussion ein: Kunst als Motor der Stadtentwicklung - was Künstler leisten können? Es diskutierten miteinander - Antonia Herrscher, freie Journalistin, Architektin - Marlene Jachmann, Künstlerin, Galerie Eiswürfel, Kolonie Wedding - Iris Wessolowski, Kulturmanagerin, Kolonie Wedding - Ralf Wieland, MdA, Vorsitzender Hauptausschuss Moderation: Eckhardt Barthel Den Rahmen der Diskussion in unserer Galerie gaben die ausgestellten Bilder von Marlene Jachmann, Elena Ilina und Armin Kauker. Es war die letzte Möglichkeit, die Ausstellung zu sehen. Mehr Informationen über die ausstellenden Künstler und ihre Kunstwerke. Besuchen Sie auch www.koloniewedding.de. 51. Jour fixeam Mittwoch, 2. März 2011, 19:00 UhrArchiv der Jugendkulturen e.V. Besuch im Archiv für Jugendkulturen Um 19 Uhr führte uns Klaus Farin, Gründer des Archivs der Jugendkulturen e.V., Journalist, Referent und Autor durch die Räume und zeigte die Bestände des Archivs. Im Anschluss konnten wir die Diskussion mit ihm im Veranstaltungsraum fortsetzen. Themen waren u.a.: - die Zukunft des Archivs der Jugendkulturen - Jugendkultur in Berlin: Trends, Highlights und aktuelle Nöte. Das Berliner Archiv der Jugendkulturen e. V. sammelt Materialien jugendlicher Kulturen (Skinheads, Punks, Grufties, Rapper ...). Die 200 qm große Bibliothek des Archivs beinhaltet über 6.000 Bücher und Broschüren, ca. 28.000 Fanzines, Zeitschriften, Zeitungen, rund 400 Magister- und Diplomarbeiten, 4.000 CDs, LPs, MCs, DVDs, Videos sowie Zehntausende von Presseausschnitten und ungezählte Flyer. Mit verschiedenen Projekten baut das Archiv Netzwerke im Bereich der Jugendarbeit und -forschung auf und bezieht die Jugendlichen selbst in diese Arbeit ein. In Buchveröffentlichungen werden Ergebnisse der Forschungsarbeit veröffentlicht. Das Archiv wird getragen von einem Verein. Dank einer Spendenaktion verbunden mit der Einrichtung einer Stiftung konnte 2010 die weitere Existenz des Archivs vorerst gesichert werden. Ausstellungeröffnungam Mittwoch, 23. Februar 2011, 18 UhrGalerie im Kurt-Schumacher-Haus, Berlin-Wedding Künstlerinnen und Künstler der Kolonie Wedding Welthauptstadt der Kunst - mit diesem verpflichtenden Titel schmückt sich Berlin - zu Unrecht? Der Anspruch gründet nicht zuletzt auf der großen Zahl hier lebender und arbeitender Künstler/innen: etwa 5-6 Tausend. Wie viele von ihnen kennen wir, außer denen, deren Werke in großen Museen und Galerien hängen? Im Wedding haben viele ihr Atelier und ihre Wohnung. Im Wedding? Das überrascht nur die, welche mit einseitigem Blick auf den Bezirk schauen. Einige dieser Künstlerinnen und Künstler haben sich im Verein Kolonie Wedding, ansässig im Soldiner Kiez, zusammengeschlossen. Drei von ihnen stellen ihre Arbeiten in unserer Galerie vor. Marlene Jachmann, geb. in Rudolstadt, Malerin und Musikerin, interessiert sich in ihren Werken "für Bäume und Pflanzen. Im zeichnerischen Erfahren des mir gegenübertretenden Organismus geht es mir um die Benennung sich herauskristallisierender Fragmente". Mehr Informationen über Marlene Jachmann Elena Ilina, geb. in Odessa, Ukraine, arbeitet viel mit Fundstücken jeder Medienart, um ihnen "eine zweite Chance zu geben, eine Möglichkeit der Rückkehr in eine neue Situation, eine fremde Umgebung, einen anderen Zusammenhang". Mehr Informationen über Elena Ilina Armin Kauker, Berliner, zeigt Arbeiten, die aus einem Kunstprojekt im Zusammenhang der Erneuerung der Laternenbekrönung mit dem Kreuz des Berliner Doms entstanden sind. Aus nicht verbrauchten Materialien schuf er eindrucksvolle Collagen. Mehr Informationen über Armin Kauker Die Künstler waren anwesend und wollten mit uns reden. Dauer der Ausstellung: 23. Februar - 18. März 2011 Öffnungszeiten der Galerie: Mi, Do & Fr 16 bis 18 Uhr Besuchen Sie auch www.koloniewedding.de.
Wie finanziere ich mein Projekt? Fördermöglichkeiten der EU für die Kulturam Freitag, 18. Februar 2011, 19 UhrWaschbar der UferHallen AG Mit dieser gemeinsamen Informationsveranstaltung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie und des AK Kultur der SPD Berlin-Mitte wollten wir Ihnen einen Überblick über die Chancen und Möglichkeiten der EU-Förderung im Bereich Kultur geben. Neben dem EU-Programm "Kultur 2007" gibt es auch andere interessante Fördermöglichkeiten für kulturelle Projekte und Initiativen. Dabei spielen neben der EU auch das Land und die Bezirke eine wichtige Rolle. Jedoch sind die Pfade durch den Förderdschungel oft sehr verschlungen und kompliziert. Im Gespräch mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich der EU-Fördermittel wollten wir versuchen, ganz praktische Hilfestellung zu geben: Wo muss ich mich über Fördermöglichkeiten informieren, wo muss ich mich bewerben? Welcher Fördertopf kommt für mein Projekt infrage? Welche Chancen auf Förderung habe ich überhaupt, lohnt sich der Aufwand für den Antrag? Begrüßung Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus Input zu den EU-Förderprogrammen Renata Kavelj, emcra GmbH - Europa aktiv nutzen Reiner Schmock-Bathe, Referent für Europ. Kulturförderung bei der Berliner Kulturverwaltung Stephan Winkelhöfer, Europabeauftragter des Bezirks Mitte Moderation: Joachim Bühler (AK Kultur der SPD Berlin-Mitte) Im Anschluss diskutierten wir Ihre Fragen. 50. Jour fixeam Mittwoch, 2. Februar 2011, 19:30 UhrNBI Club in der Kulturbrauerei Besuch im Musik - Club NBI Die renommierte und lebendige Clubszene unserer Stadt beheimatet als Live-Musik-Veranstalter vielfältige Stilrichtungen der Berliner Popmusik. Dazu gehört auch der NBI - Club (Neue Berliner Initiative) in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg. Die Szene ist in den Innenstadtteilen derzeit stark vom Strukturwandel betroffen. Viele Clubs halten sich nur mit Mühe, mussten in den letzten Jahren ihren Standort wechseln oder schlossen endgültig. Das NBI als eingeführter Live-Musik-Club mit Schwerpunkt Elektro, Pop, Indie und mit vielen internationalen Gästen zog selbst mehrfach um und ist auch an seinem Standort Kulturbrauerei gefährdet. Insofern ist er in vielem typisch für die Lage der Berliner Clubs. Wir trafen die Clubbetreiber ANDREAS STOBERNACK und DIRK MITLEHNER, die uns den NBI Club vorstellen. Weiterhin standen uns RAINER GRIGUTSCH von der Club Commission und SÖREN BIRKE von der Berlin Music Commission zur allgemeinen Situation der Berliner Clubs als kompetente Gesprächspartner zur Verfügung. Der Jour Fixe war eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturforum Berlin Nordost e.V. |