Paul Glaser ist eine Berliner Institution. Seit vier Jahrzehnten begleitet seine Kamera das Leben in der Stadt zwischen Weltpolitik und Kiezproblemen und schießt lokale Berliner Fotos. „Aber die Weltprobleme kamen zu mir in die Stadt. Ich brauchte sie nur zu fotografieren“, sagt Glaser. Früher als Andere hat er Berlin als Einwanderungsstadt begriffen, und so dokumentieren seine Fotografien in einzigartiger Weise die Veränderungen im Berliner Straßenbild nicht nur in städtebaulicher, sondern auch in kultureller Hinsicht. Das beginnt in Schwarzweiß im eingemauerten West-Berlin und führt hin zu der offenen und bunten Metropole, die die wiedervereinigte Hauptstadt heute ist. Die Fotos wurden von Texten in Glasers eigenen Worten begleitet – direkt, ehrlich und gern politisch inkorrekt.
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Matthias Koeppel und seine Frau SOOKI sind in den Jahren ihrer künstlerischen Zusammenarbeit zu einer Berliner Institution geworden. In der Wittelsbacher Str. 28 in Wilmersdorf unterhalten sie die Galerie SMK, eine gemeinsame Produzentengalerie. Mit Spannung warten Freunde ihrer Kunst auf die Präsentation neuer Bilder, die dort ausgestellt werden.
Egmont Schaefer hat so etwas wie ein berlinisches Menschenbild in seiner Zeichnung.
Kreuzberger Künstler haben über Jahrzehnte das Bild der Kunststadt Berlin bereichert und geprägt. Mit der Ausstellung „Kreuzberger Mischung“ haben wir sie in Ihr Gedächtnis zurückgerufen. Wir erwarteten Sie zur Vernissage am 6. Oktober 2010.

Bruno Taut, einer der bedeutendsten Architekten der Moderne, gehört zu den frühen Mitgliedern des 1907 gegründeten Deutschen Werkbunds. 2005, zu seinem 125. Geburtstag, widmete der Werkbund Berlin dem Baumeister eine Ausstellung. Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und wurde in vielen Metropolen der Welt gezeigt.
Jaroslav Hasek, berühmt aufgrund seiner literarischen Figur des „braven Soldaten Schwejk“ und berüchtigt für seine ungewöhnlichen Einfälle, gründet 1911 am Biertisch in Prag eine Spaßpartei mit dem Namen Partei des gemäßigten Fortschritts im Rahmen des Gesetzes. In seinen „Wahlreden“ karikiert er den politischen Betrieb. Die Partei tritt 1911 tatsächlich zu den Reichstagswahlen an. Hasek schreibt später eine Chronik der Partei. Die Satire – vor mehr als 100 Jahren geschrieben – hat ihre Aktualität nicht verloren.